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Name:1336/2012  
Aktenzeichen:660-sy
Art:Beschlussvorlage  
Datum:07.11.2011  
Betreff:Radwege im grünen Fächer
- Bauliche Maßnahmen am Dhünn- und Wupperradweg
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Vorlage Dateigrösse: 24 KB Vorlage 24 KB
Dokument anzeigen: Lageplan Dhünn 01 Dateigrösse: 250 KB Lageplan Dhünn 01 250 KB
Dokument anzeigen: Lageplan Dhünn 02 Dateigrösse: 306 KB Lageplan Dhünn 02 306 KB
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Dokument anzeigen: Lageplan Dhünn 04 Dateigrösse: 208 KB Lageplan Dhünn 04 208 KB
Dokument anzeigen: Lageplan Dhünn 05 Dateigrösse: 183 KB Lageplan Dhünn 05 183 KB
Dokument anzeigen: Lageplan Dhünn 06 Dateigrösse: 357 KB Lageplan Dhünn 06 357 KB
Dokument anzeigen: Lageplan Wupper 01 Dateigrösse: 290 KB Lageplan Wupper 01 290 KB
Dokument anzeigen: Lageplan Wupper 02 Dateigrösse: 294 KB Lageplan Wupper 02 294 KB

 

Beschlussentwurf:

 

1.      Die Bezirksvertretung für den Stadtbezirk II beschließt im Rahmen der Rad-RegionRheinland die baulichen Maßnahmen des Wupperradweges (Punkt II).

 

2.      Die Bezirksvertretung für den Stadtbezirk III  beschließt im Rahmen der Rad-RegionRheinland die baulichen Maßnahmen des Dhünnradweges (Punkt I).

 

gezeichnet:

Buchhorn


 

Begründung:

Mit Vorlage Nr. R 1441/16.TA wurde vom Rat in seiner Sitzung am 16.02.2009 ein Grundsatzkonzept zur RadRegionRheinland beschlossen. In der weiteren Planung wurde das Radwegenetz um die Führungen entlang der Dhünn und der Wupper ergänzt und bei der Bezirksregierung Köln ein Förderantrag gestellt. In Ergänzung der Zuschussbewilligung hat der Rat der Stadt Leverkusen in seiner Sitzung am 17.10.2011 mit Vorlage 1295/2011 die Finanzierung des 30%igen Eigenanteils beschlossen.

 

Der Dhünn- und der Wupperradweg stellen im Grünen Fächer eine überregionale Radwegverbindung zwischen Rhein und Dhünntalsperre bzw. den anderen Kommunen entlang der Wupper dar. Im Rahmen einzelner Abschnitte wurde eine Rad- und Fußwegverbindung aufgebaut, die vor allem kulturelle, landschaftliche und touristische Belange berücksichtigt.

Sinn dieser überregionalen Verbindung ist es, eine qualitativ und optisch durchgehende, benutzerfreundliche Verbindung zu erhalten, welche die an sie gestellten Anforderungen erfüllt.

Überregional vereinbarte Standards hinsichtlich der Breiten und der Befestigung berücksichtigen diesen erforderlichen Anspruch. Zur Gewährleistung einer naturnahen Einbindung sowie aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wird diese Verbindung weitestgehend auf vorhandenen Wegbeziehungen in ungebundener Bauweise durchgeführt.

 

In dem vorgenanntem Streckenverlauf besteht nahezu durchgehend eine Verbindung, die jedoch deutliche Defizite aufweist, die mit der vorliegenden Maßnahme beseitigt werden sollen:

 

- schließen von Netzlücken im gesamten Verlauf

- durchgehende Gewährleistung des Querschnittes

- Beseitigung von Gefährdungsstellen

- Herstellung eines durchgehenden Wegweisungskonzeptes

 

Die Standards und Inhalte orientieren sich jeweils am gesamten überregionalen Streckenzug.

 

 

I.          Dhünnradweg

Auf Leverkusener Gebiet ist der Radweg entlang der Dhünn in sehr großen Teilen bereits vorhanden. Die Führung erfolgt weitestgehend losgelöst vom Individualverkehrsnetz, d. h. eine attraktive und problemlose Nutzung abseits des Autoverkehrs wird gewährleistet. Diese Verbindung verläuft über die Stadtteile Rheindorf, Wiesdorf, Manfort, Alkenrath und Schlebusch bis zur Stadtgrenze nach Odenthal. Diese Route durchquert somit das gesamte Stadtgebiet in Ostwestrichtung.

Je nach Lage innerhalb dieses Streckenverlaufes wechseln die Schwerpunkte der Funktionen. Teile dieser Route im westlichen Stadtgebiet werden als stark frequentierter „Funktionsradweg“ genutzt und im weiteren östlichen Verlauf verlagert sich der Schwerpunkt zu einer Freizeitroute, die besonders die kulturellen und landschaftlichen Belange berücksichtigt.

 

Die im Rahmen dieser Vorlage vorgesehenen Einzelmaßnahmen beinhalten die folgenden Arbeiten:

 

  1. Sicherung der Querungsstelle B51

Im Stadtteil Schlebusch kreuzt die Radwegroute die stark befahrene Bergische Landstraße/ B51 nördlich der Dhünn. Eine sichere Querung ist hier nur umwegig über eine Lichtsignalanlage möglich, d. h. eine direkte Verbindung im Zuge der Route ist nicht möglich. Zur Verbesserung wird im Zuge der Bergischen Landstraße eine Überquerungshilfe mit einer Breite von 2,50 m vorgesehen, die an die vorhandene Sperrfläche auf der Brücke anschließt. Zusätzlich werden beide Bordsteine am Fahrbahnrand abgesenkt, um eine bequeme und sichere Querung zu ermöglichen (siehe Lageplan Dhünn 01).

 

  1. Führung Wuppermannpark

Der weitere Verlauf führt durch die Parkanlage „Wuppermannpark“. In diesem Bereich fehlt ein ausreichend breiter Netzschluss zum Hammerweg. Als Netzschluss ist eine asphaltierte Wegeverbindung in einer Breite von 3,50 m vorgesehen (siehe Lageplan Dhünn 01).

 

  1. Bereich nördlich des Friedhofes Scherfenbrand

Im Bereich des Friedhofes Scherfenbrand läuft die Route über teilweise vorhandenen Wald- und Forstwegen. Diese sind in Breite und Aufbau völlig unzureichend und werden in einer Breite von 3,50 m neu mit einer ungebundenen Deckschicht erstellt. Im Kurvenbereich wird zur besseren Orientierung ein Teilbereich des Weges in Pflasterdecke angelegt (siehe Lageplan Dhünn 02 und 03).

 

  1. Ortslage Hummelsheim

In der Ortslage Hummelsheim liegt der Rad-/ Gehweg auf der Fahrbahn in baulich unzureichender Form vor. Teile dieser Wegverbindung wurden bereits im Zuge der Kanalbaumaßnahme von der Stadt Leverkusen hergestellt. Vorgesehen ist eine Erneuerung der Fahrbahn  in Asphaltbauweise (siehe Lageplan Dhünn 04).

 

  1. Lückenschluss Odenthal

Das letzte Teilstück auf Leverkusener Gebiet betrifft den Abschnitt zwischen Hummelsheim/ L288 und der Gemeindegrenze Odenthal. Die Route verläuft hier auf einem Wirtschaftsweg, der ebenfalls in Breite und Befestigung nicht ausreichend ist. Im Einmündungsbereich der Odenthaler Straße soll der Rad- und Gehweg eine auffällige Pflasterdecke erhalten um die Querungssituation zu verdeutlichen. Der weitere Verlauf Richtung Stadtgrenze wird in einer 3,50 m breiten ungebundenen Bauweise hergestellt.

 

An der Stadtgrenze schließt die Maßnahme nahtlos in Lage und Querschnitt an die vor kurzem fertig gestellte Maßnahme der Gemeinde Odenthal an. Die Rad-/Gehwegbreite von 3,50 m sowie der Aufbau und die Oberflächenbeschaffenheit gewährleisten hier einen nahtlosen überregionalen Übergang (siehe Lageplan Dhünn 05 und 06).

 

 

II.         Wupperradweg

Wie auch der Dhünnradweg ist auf Leverkusener Gebiet der Radweg entlang der Wupper in sehr großen Teilen bereits vorhanden. Die Führung erfolgt auch hier weitestgehend losgelöst vom Individualverkehrsnetz.

 

 

Die im Rahmen dieser Vorlage vorgesehenen Einzelmaßnahmen beinhalten die folgenden Arbeiten:

 

  1. Lückenschluss Imbach

Zur durchgehenden Befahrbarkeit ist der Rad- und Gehweg im Bereich Imbach unmittelbar entlang der Wupper bis zur Stadtgrenze zu ertüchtigen. In diesem Abschnitt wurde bereits seitens der Stadt Leverkusen im östlichen Teil die Deckschicht saniert und der Rad-/ Gehweg in eine Breite von 3,50 m hergestellt. Im westlichen Bereich dieses Abschnittes liegt die Route im Zuge eines in Breite und Aufbau völlig unzureichenden Weges.

 

Der erste Abschnitt wird in einer Länge von ca. 320 m in einer Breite von 3,50 m mit einer neuen Deckschicht (ungebundene Bauweise) befestigt. Der anschließende Abschnitt Richtung Leichlingen (ca. 250 m) benötigt einen Vollausbau mit gleichfalls ungebundner Bauweise. Bei Bedarf werden zur Böschungssicherung so genannte „Wasserbausteine“ zum Einsatz kommen (siehe Lageplan Wupper 01 und 02).

 

 

III.        Ausstattung

Der gesamte Streckenzug enthält eine Grundausstattung mit Markierung und Beschilderung. Die Beschilderung erfolgt gemäß den „Hinweisen zur wegweisenden Beschilderung für den Radverkehr in NRW“ (HBR NRW) sowie zusätzlichen überregionalen Symbolen.

 

 

IV.       Finanzierung

Entlang der Dhünn ist mit einem Kostenaufwand von 321.000 Euro und entlang der Wupper mit Kosten in Höhe von 90.000 Euro zu rechnen. Der Bewilligungsbescheid sieht einen Zuschuss  in Höhe von 70% der förderfähigen Kosten vor.

 

Bei entsprechender Witterung könnte die Gesamtmaßnahme bis Ende 2012 abgeschlossen werden, maximal bis Sommer 2013.


Schnellübersicht über die finanziellen Auswirkungen der Vorlage Nr. 1336/2011 Beschluss des Finanzausschusses vom 01.02.2010 und Auflage der Kommunalaufsicht vom 26.07.2010

 

Ansprechpartner Herr Syring/ Fachbereich Tiefbau / Telefon: 406 - 66 66

Kurzbeschreibung der Maßnahme und Angaben, ob die Maßnahme durch die Rahmenvorgaben des Leitfadens des Innenministers zum Nothaushaltsrecht abgedeckt ist.

(Angaben zu § 82 GO NRW, Einordnung investiver Maßnahmen in Prioritätenliste etc.) 

 

RadRegionRheinland /  Lückenschluss an Dhünn- und Wupperradweg

 

 

 

A) Etatisiert unter Finanzstelle(n) / Produkt(e)/ Produktgruppe(n):

 (Etatisierung im laufenden Haushalt und mittelfristiger Finanzplanung)

 

Dhünnradweg           Finanzstelle               66431205021079

                                   Finanzposition          783200

 

                                   Baukosten     2012               321.000 € *)

                                                                                               

 

Wupperradweg         Finanzstelle               66721205021080

                                   Finanzposition          783200

 

                                   Baukosten     2012               90.000 € *)

 

*) Mittelanpassung erfolgt im Rahmen der Veränderungsliste bzw.

   der Mittelübertragung.

 

 

 

B) Finanzielle Auswirkungen im Jahr der Umsetzung:

(z. B. Personalkosten, Abschreibungen, Zinswirkungen, Sachkosten etc.)          

 

 

 

C) Finanzielle Folgeauswirkungen ab dem Folgejahr der Umsetzung:            

(überschlägige Darstellung pro Jahr)                                              

 

Mittelfristig geringfügig höherer Unterhaltungsaufwand.

 

 

 

D) Besonderheiten (ggf. unter Hinweis auf die Begründung zur Vorlage):

(z. B.: Inanspruchnahme aus Rückstellungen, Refinanzierung über Gebühren, unsichere Zuschusssituation, Genehmigung der Aufsicht, Überschreitung der Haushaltsansätze, steuerliche Auswirkungen, Anlagen im Bau, Auswirkungen auf den Gesamtabschluss)