BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:1639/2012  
Aktenzeichen:Gr.1-308-oe
Art:Beschlussvorlage  
Datum:14.05.2012  
Betreff:Auflösung der Gemeinschaftshauptschule Görresstraße zum 31.07.2012
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Vorlage Dateigrösse: 18 KB Vorlage 18 KB
Dokument anzeigen: Endgültige Auflösung, Antrag der Schulen Dateigrösse: 48 KB Endgültige Auflösung, Antrag der Schulen 48 KB
Dokument anzeigen: Endgültige Auflösung, Beschluss GHS Görresstraße Dateigrösse: 46 KB Endgültige Auflösung, Beschluss GHS Görresstraße 46 KB
Dokument anzeigen: Endgültige Auflösung, Beschluss GHS Th.-Wuppermann-Schule Dateigrösse: 47 KB Endgültige Auflösung, Beschluss GHS Th.-Wuppermann-Schule 47 KB

 

Beschlussentwurf:

 

1.      Die GHS Görresstraße wird zum 31.07.2012 aufgelöst.

 

2.      Die Schülerinnen und Schüler der GHS Görresstraße werden ab dem 01.08.2012 von der GHS Theodor-Wuppermann-Schule beschult.

 

3.      Die Genehmigung der oberen Schulaufsicht gem. § 81 Abs. 3 Schulgesetz (SchulG) ist einzuholen.

 

gezeichnet:

Buchhorn                                                      Adomat   


 

Begründung:

 

Die Schulkonferenz  der GHS Görresstraße hat am 26.04.2012 die Auflösung der Schule zum 31.07.2012 beantragt. Gleichzeitig hat die GHS Theodor-Wuppermann-Schule die Aufnahme der verbleibenden fünf Schülerklassen ab dem 01.08.2012 beantragt. Auf die Beschlussvorlagen der Schulkonferenzen wird verwiesen.

Die GHS Görresstraße ist bereits durch Beschluss des Rates der Stadt Leverkusen vom 12.07.2010 ab 01.08.2011 auslaufend aufgelöst. Am 21.02.2011 hat der Rat der Stadt Leverkusen die Verlagerung der GHS Görresstraße ab dem 01.08.2011 an den Schulstandort Scharnhorststraße zur GHS Theodor-Wuppermann-Schule beschlossen.

 

Im Schuljahr 2013/14 wird die GHS Görresstraße noch rund 90 Schülerinnen und Schüler in 5 Schülerklassen beschulen. Die Schule verfügt damit nicht mehr über die notwendige Größe für eine sinnvolle pädagogische Arbeit. Individuell auf die Schülerinnen und Schüler abgestimmte Neigungskurse kommen wegen zu geringer Kursgrößen nicht zustande. Daher organisieren die Schulen bereits jetzt gemeinsame Kurse in Englisch, Mathematik, WP-Unterricht, Religion, praktische Philosophie und anderen Fächern.

 

Durch die Auflösung der GHS Görresstraße ergeben sich eine gleichmäßigere Schülerverteilung und Verbesserungen bei den Verwaltungsabläufen. Außerdem werden zwei verschiedene Ganztagsmodelle vereinheitlicht, eine pädagogische Geschlossenheit erreicht (gleiche Regeln und gleicher Umgang mit Regelverstößen) und der Lehrereinsatz kann flexibler gehandhabt werden.

 

Die Bezirksregierung Köln hat ihre Zustimmung zu den geplanten Maßnahmen signalisiert.


Schnellübersicht über die finanziellen Auswirkungen der Vorlage Nr. 1639/2012

Beschluss des Finanzausschusses vom 01.02.2010 und Auflage der Kommunalaufsicht vom 26.07.2010

 

Ansprechpartner / Fachbereich / Telefon: Herr Oestreich, FB 40, 406-4011

Kurzbeschreibung der Maßnahme und Angaben, ob die Maßnahme durch die Rahmenvorgaben des Leitfadens des Innenministers zum Nothaushaltsrecht abgedeckt ist.

(Angaben zu § 82 GO NRW, Einordnung investiver Maßnahmen in Prioritätenliste etc.) 

 

 

 

A) Etatisiert unter Finanzstelle(n) / Produkt(e)/ Produktgruppe(n):

 (Etatisierung im laufenden Haushalt und mittelfristiger Finanzplanung)

 

 

 

B) Finanzielle Auswirkungen im Jahr der Umsetzung:

(z. B. Personalkosten, Abschreibungen, Zinswirkungen, Sachkosten etc.)          

 

Im Rahmen der Verlagerung der GHS Görresstraße an den Schulstandort Scharnhorststraße wurden bereits alle Möglichkeiten genutzt, um Haushaltsmittel einzusparen. Insbesondere im Personalkostenbereich (Sekretariat) konnten ca. 31.000 € pro Jahr durch die Verlagerung erwirtschaftet werden. Vor dem Hintergrund der bereits durchgeführten Optimierungen ergeben sich durch die Auflösung der GHS Görresstraße jetzt nur noch geringfügige zusätzliche Einsparungen.

 

 

 

C) Finanzielle Folgeauswirkungen ab dem Folgejahr der Umsetzung:            

(überschlägige Darstellung pro Jahr)                                              

 

Siehe Aussage unter Punkt B.

 

 

 

D) Besonderheiten (ggf. unter Hinweis auf die Begründung zur Vorlage):

(z. B.: Inanspruchnahme aus Rückstellungen, Refinanzierung über Gebühren, unsichere Zuschusssituation, Genehmigung der Aufsicht, Überschreitung der Haushaltsansätze, steuerliche Auswirkungen, Anlagen im Bau, Auswirkungen auf den Gesamtabschluss)