BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:2680/2014  
Aktenzeichen:sto
Art:Beschlussvorlage  
Datum:11.03.2014  
Betreff:Errichtung eines differenzierten zweijährigen Bildungsgangs Fachoberschule (FOS 11/12), berufliche Kenntnisse und Fachhochschulreife am Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung zum 01.08.2014
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Vorlage Dateigrösse: 18 KB Vorlage 18 KB

 

Beschlussentwurf:

 

1. Der beabsichtigten Errichtung eines differenzierten zweijährigen Bildungsgangs   

    Fachoberschule (FOS 11/12), berufliche Kenntnisse und Fachhochschulreife

    am Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung zum 01.08.2014 wird zugestimmt.

 

2. Die Verwaltung wird beauftragt, das Antragsverfahren bei der Bezirksregierung

    Köln einzuleiten.

 

gezeichnet:

In Vertretung

Adomat


Begründung:

 

Am Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung soll ein differenzierter Bildungsgang mit dem Ziel eingerichtet werden, gleichzeitig berufliche Kenntnisse und die Fachhochschulreife zu erwerben. Schülerinnen und Schüler haben Interesse an diesem Bildungsgang angemeldet, der schon früher an der Schule geführt wurde und eine Alternative zur Höheren Handelsschule darstellt. Im ersten Jahr ist die Fachoberschule praxisorientiert (drei Tage Praktikum im Betrieb, zwei Tage Schule), erst im zweiten Jahr wird in Vollzeitunterricht auf die Abschlussprüfung vorbereitet. Es handelt sich um einen Bildungsgang, der besonders geeignet ist für Schülerinnen und Schüler, die sich hohe berufspraktische Anteile schon während der Schulzeit wünschen und gleichzeitig die Fachhochschulreife anstreben.

 

Für die nächsten 3 Schuljahre werden folgende Schülerzahlen prognostiziert:

 

Schuljahr 2014/15:  25 Schülerinnen und Schüler (einzügig, Unterstufe)

Schuljahr 2015/16:  50 Schülerinnen und Schüler (einzügig; Unter- und Oberstufe)

Schuljahr 2016/17:  75 Schülerinnen und Schüler (zweizügige Unterstufe, einzügige

                                    Oberstufe).

 

Der Bildungsgang führt nicht zu einer Erhöhung der Gesamtschülerzahl. Die Fachoberschulklasse ersetzt eine bis zwei Klassen der Höheren Handelsschule, in der voraussichtlich die Zügigkeit um eine Klasse sinken wird.

 

Zusätzliche personelle und finanzielle Belastungen entstehen dem Schulträger mit der Errichtung des Bildungsgangs nicht. Lehrkräfte mit Qualifikation für den beantragten Bildungsgang sind vorhanden.


Schnellübersicht über die finanziellen Auswirkungen der Vorlage Nr. 2680/2014

Beschluss des Finanzausschusses vom 01.02.2010 und Auflage der Kommunalaufsicht vom 26.07.2010

 

Ansprechpartner / Fachbereich / Telefon: Claus Broscheid, FB 40; 406 4010

Kurzbeschreibung der Maßnahme und Angaben, ob die Maßnahme durch die Rahmenvorgaben des Leitfadens des Innenministers zum Nothaushaltsrecht abgedeckt ist.

(Angaben zu § 82 GO NRW, Einordnung investiver Maßnahmen in Prioritätenliste etc.) 

 

Errichtung eines neuen Bildungsganges am Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung. Finanzielle Konsequenzen und Belastungen entstehen nicht.

 

 

A) Etatisiert unter Finanzstelle(n) / Produkt(e)/ Produktgruppe(n):

 (Etatisierung im laufenden Haushalt und mittelfristiger Finanzplanung)

 

Nein

 

 

B) Finanzielle Auswirkungen im Jahr der Umsetzung:

(z. B. Personalkosten, Abschreibungen, Zinswirkungen, Sachkosten etc.)          

 

-

 

 

C) Finanzielle Folgeauswirkungen ab dem Folgejahr der Umsetzung:            

(überschlägige Darstellung pro Jahr)                                              

 

-

 

 

D) Besonderheiten (ggf. unter Hinweis auf die Begründung zur Vorlage):

(z. B.: Inanspruchnahme aus Rückstellungen, Refinanzierung über Gebühren, unsichere Zuschusssituation, Genehmigung der Aufsicht, Überschreitung der Haushaltsansätze, steuerliche Auswirkungen, Anlagen im Bau, Auswirkungen auf den Gesamtabschluss)

 

-

 


 

Begründung der einfachen Dringlichkeit:

 

Zur termingerechten Genehmigung des Bildungsganges durch die Bezirksregierung Köln zum kommenden Schuljahr ist der Antrag noch im März 2014 zu stellen.

 

Vor diesem Hintergrund ist die Vorlage durch den Schulausschuss jetzt zu beraten und zu entscheiden.

 

Die vollständigen Unterlagen liegen dem Fachbereich Schulen seit Anfang März 2014 vor.