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Name:2018/2243  
Aktenzeichen:TBL-693-Ti
Art:Beschlussvorlage  
Datum:07.05.2018  
Betreff:Neubau Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) Leverkusen-Wiesdorf/Kostenerhöhung
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Beschlussentwurf:

 

1.     Auf der Grundlage des Sachstandsberichts zum Neubau des ZOB Leverkusen-Wiesdorf wird der Kostenerhöhung in Höhe von 965.000 € zugestimmt.

 

2.     Die notwendigen Deckungsmittel werden im laufenden Haushalt 2018 bereitgestellt.

 

 

gezeichnet:

                                                                     In Vertretung

Richrath                                                     Deppe

                                                                     (gleichzeitig in Vertretung für den

                                                                     Beigeordneten für Finanzen, Recht

                                                                     und Ordnung)


Begründung:

 

1.  Beschlusslage

 

Der Rat der Stadt Leverkusen und die Technischen Betriebe der Stadt Leverkusen AöR (TBL) haben für den Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) Wiesdorf bisher folgende Beschlüsse gefasst:

 

-       Vorlage Nr. 2016/1058: „Aus- und Umbau des Busbahnhofes Leverkusen-Mitte“ (Beschlussfassung im Rat: 27.06.2016),

-       Vorlage Nr. 2017/1544: „Planung und Bau der Überdachung des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) Wiesdorf, der Oberflächengestaltungen sowie der Ausstattung der Bahnsteig- und Randflächen des ZOB für die Bauphase 1“ (Beschlussfassung im Rat: 03.04.2017),

-       Vorlage Nr. VR 480 „Umbau des Busbahnhofes Leverkusen-Wiesdorf, Bauabschnitt 1“ (Beschlussfassung im Verwaltungsrat TBL: 14.03.2017),

-       Vorlage Nr. 505 „Umbau des Busbahnhofes Leverkusen-Wiesdorf, Bauabschnitt 2“ (Beschlussfassung der TBL über Umlaufverfahren: 19.10.2017),

-       Vorlage Nr. VR 542 „Neubau des Überdachungsbauwerkes, Los 1“ (Beschlussfassung im Verwaltungsrat TBL: 17.04.2018).

 

2.  Sachstandsbericht

 

a)   Bauarbeiten

 

Mit den Bauarbeiten wurde am 08.05.2017 begonnen. Seit dem wurden folgende Arbeiten durchgeführt:

 

-          Abbruch sämtlicher Aufbauten des alten Busbahnhofes,

-          Tieferlegung und Profilierung der Gesamtfläche,

-          Neuanschluss der Heinrich-von-Stephan-Straße an die Rathenaustraße mittels Kreisverkehr,

-          Neuverlegung und Neuordnung der allgemeinen versorgungstechnischen Infrastruktur,

-          Abbruch der Brücke über die Heinrich-von-Stephan-Straße einschl. der Stützwände,

-          Abbruch des Beleuchtungshochmastes nördlich des Rialto-Boulevards,

-          Bussteig West:

a) Herstellen der detaillierten techn. Infrastruktur,

b) Setzen der Fundamente für die Beleuchtung,

c) Umsetzen des Toilettenhäuschens (als Provisorium),

d) Plattierung der Oberfläche.

 

Die aktuell anstehenden Arbeitsschritte sind:

 

-          Bussteig West:

a) Herstellen der Betonfahrbahn sowie der mittleren Fahrspur (Asphalt),

b) Aufstellen von Fahrradboxen.

-          Herstellen des Baumhaines zwischen der Heinrich-von-Stephan-Straße und dem Rialto-Boulevard.

-          Gründungsarbeiten für die Dachkonstruktion im Bereich der Mittelinsel.

 

b)     Vergabeverfahren für das Überdachungsbauwerk

 

Die erste Ausschreibung wurde am 16.10.2017 angekündigt und anschließend europaweit veröffentlicht. Dabei bestand die Absicht, die Arbeiten an einen Generalunternehmer zu vergeben. Die Submission am 22.11.2017 führte zu keinem annehmbaren Ergebnis. Es gab nur eine geringe Anzahl von wertbaren Angeboten, deren Angebotspreise die Kalkulation bei Weitem übertrafen. Die Ausschreibung musste aufgehoben werden.

 

Um in einem zweiten Ausschreibungsverfahren die Handlungsfähigkeit sicherzustellen, wurden aus der ursprünglichen Ausschreibung Leistungen bzw. Gewerke herausgenommen, die für das Dach nicht unmittelbar erforderlich sind. Die ausgegliederten Leistungen werden unter Inkaufnahme eines erhöhten Koordinationsaufwandes des Bauherrn (Technische Betriebe der Stadt Leverkusen AöR - TBL) in weiteren Losen ausgeschrieben.

 

Das Hauptgewerk „Überdachungsbauwerk: Gründung, Stahlbau, Membraneindeckung, Los 1“ und „Beleuchtung Dach, Elektroarbeiten, Los 2“ wurde am 29.01.2018 veröffentlicht und am 06.03.2018 submittiert. Das erzielte Submissionsergebnis des Loses 1 in Höhe von ca. 3.010.000,- € lag mit ca. 15 % über den veranschlagten Kosten, aber dennoch unterhalb der verfügbaren Finanzmittel. Da mit dem Los 1 die Funktionsfähigkeit des Busbahnhofes gewährleistet ist, konnte der Verwaltungsrat der TBL der Vergabe dieser Arbeiten am 17.04.2018 zustimmen. Der Auftrag wurde am 30.04.2018 erteilt. Diese Vorgehensweise wurde als Mitteilung in der z.d.A.: Rat Ausgabe Nr. 4 vom 22.03.2018 angekündigt.

 

Das Los 2 soll im Verwaltungsrat der TBL am 11.09.2018 vergeben werden, sofern zuvor die erforderlichen Mittel bereitgestellt werden.

 

Die weiteren Lose, die im Wesentlichen die Ausbaugewerke des Aufenthaltsraumes für die wupsi GmbH beinhalten, wurden noch nicht ausgeschrieben.

 

3.     Kostenerhöhung

 

a)     Gesamtfinanzierung des ZOB Wiesdorf

 

Die Bauphase 1 des Projektes Neubau ZOB Wiesdorf umfasst die Arbeiten, die bis zum Beginn der Baumaßnahmen für den Rhein-Ruhr-Express weitestgehend abgeschlossen sein sollen. Es handelt sich dabei um folgende Teilprojekte:

 

-          Neue Anbindung des Busbahnhofes an die Rathenaustraße mittels Kreisverkehr,

-          Neubau des Busbahnhofes mit provisorischer Herstellung der Haltestellen auf der Ostseite (deren endgültige Herstellung erfolgt erst nach Abschluss der Arbeiten für den Rhein-Ruhr-Express RRX),

-          Neubau eines Überdachungsbauwerkes incl. Aufenthaltsraum für die wupsi GmbH und Technikraum.

 

Mit dem Abschluss dieser Bauphase kann der ZOB Wiesdorf in Betrieb gehen.

 

Aktuell stehen im städtischen Haushalt zur Finanzierung dieser Teilprojekte folgende Mittel zur Verfügung:

 

Finanzstelle 6631 120502 1009,

„Busbahnhof Wiesdorf, Planungs- und Baukosten“,

Mittelansatz gesamt:                                                     4.860.000,- €.

 

Der ursprüngliche Haushaltsansatz von 4.500.000 € wurde aufgrund des Submissionsergebnisses für den Bauabschnitt 2 mit den Haushaltsanmeldungen 2018 um 360.000 € erhöht.

 

Finanzstelle 6631 120502 1019,

„Busbahnhof Wiesdorf, Dach- und Nebenanlagen“,

Mittelansatz gesamt:                                                     3.500.000,- €.

 

Der ursprüngliche Haushaltsansatz von 3.500.000 € wurde im laufenden Haushaltsjahr 2017 zugunsten der Finanzstelle 6100 090501 1012, „InHK Wiesdorf ZOB Dach“, um 400.000 € reduziert (s. u.).

 

Finanzstelle 6100 090501 1012,

„InHK Wiesdorf ZOB Dach“,

Mittelansatz gesamt:                                                     235.000,- €.

 

Der ursprüngliche Haushaltsansatz von 235.000 € wurde im laufenden Haushaltsjahr 2017 zulasten der Finanzstelle 6631 120502 1019, „Busbahnhof Wiesdorf, Dach- und Nebenanlagen“, um 400.000 € erhöht (s. o.). Insgesamt steht zur Finanzierung des ZOB Wiesdorf somit eine Summe von 8.595.000,- € zur Verfügung.


b)     Ermittlung des Mehrbedarfes:

 

In der folgenden Tabelle werden die Kosten gemäß o. ä. Vorlage Nr. 2017/1544 den aktuellen Kosten gegenübergestellt:

 

Kosten ZOB Wiesdorf, Bauphase 1           

ca.-Kosten brutto

gemäß Vorlage Nr. 2017/1544

Kostenprognose brutto - aktuell (aus Abrechnungen,  Submissionen bzw. geschätzt)

1.     Bauabschnitt:

Kostenansatz für vorlaufende Tiefbauarbeiten für die Verkehrsanlagen ohne Oberflächenherstellung und Ausstattung inkl. evtl. anfallender Zusatzleistungen

 

 

2.800.000,- €

 

2.222.000,- €

2.     Bauabschnitt:

-          Herstellungs- und Planungskosten für Oberflächengestaltungen sowie der Ausstattung der Bahnsteig- und Randflächen des ZOB

-          Weitere Bauleistungen zur Herstellung der Verkehrsanlage (z. B. endgültige Verkehrsflächen)

-          Planungskosten für die Verkehrsanlage ZOB (Tiefbauplanung ohne Oberflächenherstellung und Ausstattung) sowie Kosten für die Bauleitung

 

 

1.180.000,- €

 

 

 

 

 

 

580.000,- €

 

 

 

430.000,- €

 

2.041.000,- €

 

 

 

 

 

 

(oben enthalten)

 

 

 

480.000,- €

Finanzstelle 6631 120502 1009

„Busbahnhof Wiesdorf, Planungs- und Baukosten“

 

4.990.000,- €

4.743.000,- €

3.  Bauabschnitt:

-          Herstellungskosten für das Überdachungsbauwerk inkl. der Aufbauten (ohne Kiosk, mit Sozialraum Busfahrer)

-          Leistungen der Bauoberleitung und der örtlichen Bauüberwachung

 

1.959.000,- €

 

 

 

150.000,- €

 

3.529.000,- €

 

 

 

160.000,- €

Finanzstelle 6631 120502 1019

„Busbahnhof Wiesdorf, Dach- und Nebenanlagen

 

2.109.000,- €

3.689.000,- €

3. Bauabschnitt:

-          Planungs- und Gutachterkosten für das Überdachungsbauwerk inkl. der Aufbauten (ohne Kiosk, mit Sozialraum Busfahrer)

 

689.000,- €

800.000,- €

Finanzstelle 6100 090501 1012

„InHK Wiesdorf ZOB Dach“

 

689.000,- €

800.000,- €

Projektsumme (ohne Kiosk):

7.788.000,- €

9.232.000,- €

Tabelle 1: Kostengegenüberstellung Gesamtkosten ZOB Wiesdorf, Bauphase 1

 

Während die Haushaltsmittel auf der Finanzstelle 6631 120502 1009, „Busbahnhof Wiesdorf, Planungs- und Baukosten“, ausreichen, ergibt sich auf den anderen Finanzstellen folgender zusätzlicher Finanzbedarf:

 

Finanzstelle 6631 120502 1019,

„Busbahnhof Wiesdorf, Dach- und Nebenanlagen:

 

Errechneter Bedarf:               3.689.000,- €

Abzgl. Mittelansatz:                3.100.000,- €

Differenz:                                    589.000,- €

Zzgl. Mittelreserven:                  211.000,- €

Mittelbedarf:                                800.000,- €

 

Die zuzüglichen Mittelreserven dienen der Risikoabdeckung der Überschreitung der berechneten Kosten in den Submissionen für die noch nicht ausgeschriebenen Gewerke (berechnet 185.000 €) um ein Drittel. Wegen der überhitzten Baukonjunktur und der vorgesehenen engen Terminierung sind für diese Gewerke zurzeit keine verlässlichen Angaben möglich. Im Wesentlichen ist der Aufenthaltsraum für die Mitarbeiter der wupsi GmbH noch auszuschreiben. Darüber hinaus wird eine Reserve von 4 % des errechneten Bedarfs für eventuelle nicht vorhergesehene Leistungen während der Bauausführung für sinnvoll gehalten.


Finanzstelle 6100 090501 1012,

„InHK Wiesdorf ZOB Dach“:

 

Errechneter Bedarf:                  800.000,- €

Mittelansatz:                               635.000,- €

Bedarf:                                         165.000,- €

 

Die Deckung erfolgt durch Inanspruchnahme investiver Mittel bzw. VE gemäß der Darstellung unter Punkt A) der finanziellen Schnellübersicht.

 

c)  Begründung der Kostenerhöhung:

 

Bereits mit dem Haushalt 2018 wurde eine Summe von 360.000,- € für Kostenerhöhungen im Bereich des Straßen- Tiefbaus zusätzlich bereitgestellt. Die Erhöhungen ergaben sich aufgrund der anhaltend guten Auftragslage bei den Baufirmen und der damit verbundenen angespannten Preissituation.

 

Die aktuell höheren Kosten im Bereich des Überdachungsbauwerkes wurden mit der Abgabe des Wettbewerbsentwurfes mit ca. 2,0 Mio. € grob geschätzt. Dabei handelte es sich um die Kosten für das reine Bauwerk, d. h. für die Gründung, den Stahlbau sowie die Dachhaut.

 

Weitere Kosten ergaben sich im Zuge der Ausarbeitung des Entwurfes, so z. B. Kosten für die Baustelleneinrichtung, die Beleuchtung in Verbindung mit dem Fahrgastinformationssystem oder die Ausstattung unterhalb des Daches. Auf der Grundlage der Entwurfs- und Ausführungsplanung, der Vorstatik und des bepreisten Leistungsverzeichnisses erfolgte eine Kostenberechnung, die sich auf ca. 2,48 Mio. € brutto belief. Diese Summe wurde bei der weiteren Bearbeitung noch einmal auf 2,969 Mio. € erhöht, weil sich nach der detaillierten statischen Berechnung Massenmehrungen, u. a. beim Stahl, ergeben haben.

 

Die Erhöhung der Planungs- und Gutachterkosten um ca. 110.000,- € (siehe Tabelle 1) resultiert vorwiegend aus zusätzlichen Planungsleistungen im Bereich der Tragwerksplanung und der technischen Ausrüstung, die sich im Zuge der Weiterplanung des Daches sowie der Ausstattung des ZOB ergeben haben. Darüber hinaus müssen einige beteiligte Planungsbüros mit zusätzlichen Leistungen der Bauüberwachung beauftragt werden.

 

 


d)  Fördermittel:

 

Der Neubau des ZOB Wiesdorf wird über folgende Programme des Landes NRW und des Bundes gefördert:

 

-          Stadterneuerung (Städtebauförderung),

-          Nahmobilität in den Städten, Gemeinden und Kreisen des Landes
Nordrhein-Westfalen,

-          Investitionsmaßnahmen des ÖPNV (ÖPNV-Gesetz NRW).

 

Folgende Bewilligungsbescheide liegen vor:

 

-          Stadterneuerung:

Anerkannte zuwendungsfähige Kosten: ca. 1,9 Mio. €,

bewilligte Förderung (80 %): ca. 1,5 Mio. €.

 

-          Nahmobilität in den Städten, Gemeinden und Kreisen des Landes
Nordrhein-Westfalen:

Anerkannte zuwendungsfähige Kosten: ca. 131.000,- €,

bewilligte Förderung (70 %): ca. 91.700,- €.

 

Mit der Bewilligung der Mittel aus der Stadterneuerung wurden die Kosten für den Sozialraum der Busfahrer (ca. 135.000,- € brutto) als nicht förderfähig eingestuft und müssen aus Eigenmitteln finanziert werden.

 

Der Bewilligungsbescheid zum dritten Förderantrag (Investitionsmaßnahmen des ÖPNV) liegt noch nicht vor. Über diesen Förderweg wurden Zuschüsse in einer Höhe von ca. 3,33 Mio. € beantragt (das entspricht bei Anerkennung aller beantragten Kosten 90 % der förderfähigen Kosten).

 

Darüber hinaus wird sich die Deutsche Bahn an den Projektkosten beteiligen. Ein entsprechender Vertragsabschluss liegt noch nicht vor.

 

Zurzeit steht die Verwaltung in Verhandlung mit den Fördermittelgebern, um weitere Fördermittel aufgrund der Kostenerhöhung zu generieren. Über das Ergebnis wird die Verwaltung über die „Mitteilungen z.d.A.: Rat“ berichten.

 


Schnellübersicht über die finanziellen bzw. bilanziellen Auswirkungen, die beabsichtigte Bürgerbeteiligung und die Nachhaltigkeit der Vorlage

 

Ansprechpartner / Fachbereich / Telefon: Herr Timpert/TBL-693/406 - 6970

(Kurzbeschreibung der Maßnahme, Angaben zu § 82 GO NRW bzw. zur Einhaltung der für das betreffende Jahr geltenden Haushaltsverfügung.)

 

Neubau ZOB Leverkusen-Wiesdorf.

 

A) Etatisiert unter Finanzstelle(n) / Produkt(e)/ Produktgruppe(n):

(Etatisierung im laufenden Haushalt und mittelfristiger Finanzplanung)

 

Auszahlungen:

 

Finanzstelle 6631 120502 1009 „Busbahnhof Wiesdorf, Planungs- und Baukosten“:

 

2015:      10.000 €,

2016: 1.000.000 €,

2017: 1.500.000 €,

2018: 1.000.000 €,

2019: 1.360.000 €.

 

Finanzstelle 6631 120502 1019 „Busbahnhof Wiesdorf, Dach/Nebenanlagen“:

 

                           Haushaltsansatz            Neu

2017:           700.000 €                          300.000 € (von ursprünglich 700.000 €                                                                 wurden 400.000 € in 2017

                                                                                      übertragen, s. u.)

2018:         2.000.000 €                          2.000.000 €

2018 VE:     800.000 €                          1.600.000 €   (+ 800.000,- €)

2019:            800.000 €                          1.600.000 €  (+ 800.000,- €)

gesamt:     3.500.000 €                          3.900.000 €

 

Die notwendige Verpflichtungsermächtigung (VE) soll wie folgt überplanmäßig bereitgestellt werden:

 

Finanzstelle 66611205021099, Finanzposition 783200,

„Aufwertung öffentlicher Raum Hitdorfer Straße, Plätze und Hafen“:

Ansatz 2018 VE:                                                                 700.000 €.

 

Finanzstelle 66611205021160, Finanzposition 783200,

„Plangebiet Hitdorf - Ost“:

Ansatz 2018 VE:                                                                 100.000 €.

 

Finanzstelle 6100 090501 1012 „InHK Wiesdorf ZOB Dach“:

 

                           Haushaltsansatz                 Neuveranschlagung

2017:           235.000 €                             635.000 € (die ursprünglichen 235.000 €                                                              wurden in 2017 um 400.000 €

                                                                                          erhöht, s. o.)

2018:            0 €                                          165.000 €  (+ 165.000 €)

 

Die notwendigen Finanzmittel zur Deckung stehen wie folgt zur Verfügung:

 

Finanzstelle 66821205021151, Finanzposition 783200:

„Bürgerbuschweg“

Ansatz 2018:                                                                       100.000 €.

 

Finanzstelle 66611205021160, Finanzposition 783200:

„Plangebiet Hitdorf - Ost“

Ansatz 2018:                                                                       65.000 €.

 

Die jetzt zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel müssen zum Haushaltsplan 2019 ff. erneut angemeldet werden, um die jeweiligen Maßnahmen durchführen zu können.

 

Zuweisung/Einzahlung:

 

Finanzstelle 6631 120502 1009, Finanzposition 681000:

„Zuweisung Land für Umbau ZOB Wiesdorf“

 

2018:     1.000.000 €

2019:         800.000 €.

 

Gegebenenfalls ist eine Neuveranschlagung mit der Haushaltsplanaufstellung 2019 ff. notwendig.

 

Finanzstelle 6631 120502 1019, Finanzposition 681000:

„Zuweisung Bund für Dach und Nebenanlagen ZOB Wiesdorf“

 

2018:     1.000.000 €

2019:     1.300.000 €.

 

Finanzstelle 6631 120502 1009, Finanzposition 681800:

„Umbau ZOB Wiesdorf Kostenanteil DB RRX - Anteil Dritter“

 

2018: 1.000.000 €.

 

Alle Aufwendungen/Auszahlungen im Rahmen des InHK Wiesdorf sind gegenseitig deckungsfähig, soweit dadurch die Gesamtbelastung des Haushaltes nicht ausgeweitet wird.

 

B) Finanzielle Auswirkungen im Jahr der Umsetzung:

(z. B. Anschaffungskosten/Herstellungskosten, Personalkosten, Abschreibungen, Zinsen, Sachkosten)

 

keine


C) Finanzielle Folgeauswirkungen ab dem Folgejahr der Umsetzung:

(überschlägige Darstellung pro Jahr)

 

Jährliche Abschreibungen Straßen- und Tiefbau:                 ca. 5,15 Mio. €/40 Jahre

= ca. 129.000,- €/Jahr.

Jährliche Auflösung Sonderposten (Straßen- und Tiefbau):           ca. 3,15 Mio.  €/40 Jahre

= ca. 79.000,- €/Jahr.

 

Jährliche Abschreibungen Überdachung:                               ca. 4,4 Mio.  €/80 Jahre

= ca. 55.000,- €/Jahr.

Jährliche Auflösung Sonderposten Überdachung:                ca. 3,0 Mio.  €/80 Jahre

                                                                                                          = ca. 37.500,- €/Jahr.

 

kontierungsverantwortliche Organisationseinheit(en) und Ansprechpartner/in:

 

 

D) Besonderheiten (ggf. unter Hinweis auf die Begründung zur Vorlage):

(z. B.: Inanspruchnahme aus Rückstellungen, Refinanzierung über Gebühren, unsichere Zuschusssituation, Genehmigung der Aufsicht, Überschreitung der Haushaltsansätze, steuerliche Auswirkungen, Anlagen im Bau, Auswirkungen auf den Gesamtabschluss)

 

 

E) Beabsichtigte Bürgerbeteiligung (vgl. Vorlage Nr. 2014/0111):

 

Keine weitergehende Bürgerbeteiligung erforderlich

 

Stufe 1

Information

Stufe 2

Konsultation

 

Stufe 3

Kooperation

 

[ja]

[ja]

 [nein]

[nein]

Beschreibung und Begründung des Verfahrens: (u.a. Art, Zeitrahmen, Zielgruppe und Kosten des Bürgerbeteiligungsverfahrens)

 

Entfällt, da laufende Maßnahme.

 

 

 

F) Nachhaltigkeit der Maßnahme im Sinne des Klimaschutzes:

 

Klimaschutz nicht betroffen

keine

Nachhaltigkeit

 

kurz- bis

mittelfristige Nachhaltigkeit

 

langfristige Nachhaltigkeit

 

[ja]

[ja]

[nein]

 [nein]