BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:0483/2010  
Aktenzeichen:660-sy
Art:Beschlussvorlage  
Datum:05.05.2010  
Betreff:Fahrradwegweisung in Leverkusen
- Fortschreibung des Konzeptes für die Stadtteile Opladen und Quettingen
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Beschlussentwurf:

 

Der Rat beschließt die Fortschreibung des Radwegroutenkonzeptes im Zusammenhang mit der Entwicklung der neuen bahnstadt opladen.

 

gezeichnet:

Buchhorn                                                        Adomat

(i.V. für Herrn Beig. Mues)


 

Begründung:

 

Mit Vorlage Nr. R 1128/12.TA hat der Rat der Stadt am 21.12.1987 das Konzept zur Radwegweisung beschlossen. Ziel des Projektes ist die Verknüpfung aller Ortsteile und überörtlich bedeutender Ziele durch ein Netz von ausgeschilderten Verbindungen auf für Radfahrer geeigneten Strecken. Der Leitgedanke ist hierbei, die Stadt für den Radverkehr durchlässiger zu machen und Alternativen zu viel befahrenen Hauptverkehrsstraßen anzubieten.

 

Laut Konzept sollen insgesamt 8 Radwegrouten den Alltags- und den Freizeitverkehr aufnehmen und ein Radwegenetz in Leverkusen bilden. Bislang konnten die Radwegrouten 10 - 50 umgesetzt werden. Mittel für die Routen 60, 70 und 80 stehen ab 2011 im Haushalt zur Verfügung.

 

Seit diesem Grundsatzbeschluss haben sich im Stadtteil Opladen entscheidende Veränderungen ergeben, die Auswirkungen auf das bestehende Radwegenetz haben und bei der zukünftigen Radwegweisung Berücksichtigung finden müssen.

 

Ø            Durch den Abriss der Brücke Wilhelmstraße (Eiserner Steg Opladen) im Februar  2004 wurde eine Nebenroute der Route 50 in Richtung Quettingen unterbrochen. Für den Radverkehr steht seit dem nur noch der Fußgängertunnel am Bahnhof Leverkusen-Opladen zur Verfügung.

 

Ø            Die Planungen zur neuen bahnstadt opladen mit den Brücken Nord und Mitte sowie dem Standort der Fachhochschule bedingen eine Neuausrichtung der Radwegweisung auf diese Ziele.

 

Im Radwegenetz der Stadt stellen die beiden Brückenschläge Nord und Mitte entscheidende Verbesserungen dar. Durch dieses neue Angebot kann die Opladener Innenstadt sowie die neue bahnstadt aus allen Richtungen besser erreicht werden. Für die Förderung der Brücke Nord und Mitte als Fuß- und Radwegebrücken ist es entscheidend, dass diese Verbindungen in ein Radwegroutennetz eingebunden werden.

 

Die Brücke Nord mit den Anschlüssen an den Radweg der Lützenkirchener Straße auf der Ostseite bietet eine attraktive Radwegeverbindung in die Stadtteile Quettingen und Lützenkirchen. Auf der Westseite bietet der geplante Bahnhofsvorplatz mit seinen Radwegen in Richtung Bahnhofsstraße und der Freiherr-vom-Stein-Straße ideale Voraussetzungen, die Innenstadt von Opladen auf dem kürzesten Weg zu erreichen.

 

Mit dieser Verbindung über die Brücke Nord kann jetzt die bereits im Jahre 1987 im o.g. Konzept geplante Radwegroute 60 (Rheindorf - Opladen - Lützenkirchen - Burscheid) realisiert werden.

 

Die Brücke Mitte ermöglicht einen wichtigen Netzschluss mit der durch Opladen verlaufenden Radwegroute 50 und dem Osten der Stadt. Durch die Verbindung mit dem Grünen Kreuz der neuen bahnstadt opladen und der Fachhochschule besteht ein Anschluss an die straßenbegleitenden Radwege der Feldstraße, Borsigstraße und Quettinger Straße. Von hier aus bestehen auf verkehrsarmen Straßen Verbindungen in den Bürgerbusch bzw. in die angrenzenden Stadtteile Alkenrath und Steinbüchel.

 

Auf der Westseite schließt unmittelbar an das Rampenbauwerk der vorhandene Beidrichtungsradweg auf der Humboldtstraße/ Robert-Koch-Straße an. Wie auch im Bahnhofsbereich, führt hier die beschilderte Radwegroute 50 in Nord-Süd-Richtung durch das Stadtgebiet und verbindet über die neue Nebenroute 75 diese Route mit der geplanten Radwegroute 70, die entlang des Bürgerbusches die Stadtteile Küppersteg, Quettingen, Lützenkirchen, Berg.-Neukirchen und Burscheid verbindet.

 

Dieses Konzept zur Fortschreibung der Radwegrouten ist die Grundlage für die weitere Ausarbeitung der Radwegrouten 60, 70 und 80 sowie der jeweiligen Nebenrouten.

Die konkrete Ausgestaltung der noch fehlenden Radwegrouten werden den zuständigen Gremien noch zur Beschlussfassung vorgelegt.