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Name:1616/2012  
Aktenzeichen:652.1-pe
Art:Beschlussvorlage  
Datum:30.04.2012  
Betreff:Anbringen des Mosaiks der Brüder Plönes am Haus Upladin in Leverkusen-Opladen
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Beschlussentwurf:

 

1.      Das Mosaik der Leverkusener Künstler Erwin und Helmut Plönes, das ehemals an der Stadtteilbibliothek Opladen angebracht war, wird an der Fassade des CBT-Wohnhauses Upladin,Opladener Platz 8, neu angebracht.

 

2.      Die Kosten für das Anbringen betragen ca. 5.000,- €. Die Mittel stehen auf der Finanzstelle PN 0170 Sachkonto 523127 zur Verfügung.

 

gezeichnet:

Häusler                                                                     Adomat


 

Begründung:

 

Wegen des Abbruchs der ehemaligen Stadtbücherei Düsseldorfer Straße 8 wurde der Fachbereich Gebäudewirtschaft beauftragt, das an der Fassade angebrachte Mosaik zu entfernen, um es an einem neuen Standort in Opladen wieder anzubringen.

 

Das Objekt wurde von den Leverkusener Künstlern Erwin und Helmut Plönes geschaffen. Es ist eine Mosaikeinlegearbeit in Metallrahmen, bestehend aus mehreren Einzelteilen. Insgesamt hat es eine Größe von ca. 2,50 m x 4,50 m. Es enthält u.a. das Opladener Stadtwappen. Es stellt "den Pendelschlag der geistigen Regsamkeit einer Stadt in Theatermaske, Musikinstrument und wissenschaftlichen Zeichen" dar (Zitat nach Rolf Müller: "Upladin - Opladen", Selbstverlag der Stadtverwaltung Opladen, 1974). 1961 wurde es im Rahmen von „Kunst am Bau“ an der Fassade der Bücherei installiert.

 

Im August 2005 wurde es demontiert und auf Wunsch von Herrn Plönes zur Aufarbeitung in die Glaswerkstatt Hein Derix in Kevelaer transportiert.

 

Erst nach der Demontage und nach eingehender Untersuchung in dieser renommierten Glaswerkstatt zeigte sich, dass die Schäden weit gravierender waren als ursprünglich geschätzt.

 

Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage und den erheblichen Kosten (ca. 20.000,- €) wurde zunächst auf die Restaurierung des Kunstwerks verzichtet.

 

Den Künstlern wurde dieser Sachverhalt mitgeteilt. Daraufhin entschloss sich Herr Erwin Plönes, das Mosaik selbst restaurieren zu lassen.

 

Nun soll die Mosaikskulptur wieder einen Platz im Opladener Stadtbild einnehmen. Als neuer Standort wird die zum Marktplatz orientierte Fassade des CBT- Wohnhauses Upladin, Opladener Platz 8, vorgesehen.

Mit dem Betreiber des Hauses Upladin wird ein Nutzungsvertrag über das Mosaik abgeschlossen.

 

Für den Transport und das Anbringen des Mosaiks werden ca. 4000,- € brutto kalkuliert Zuzüglich der Kosten für ein Arbeitsgerüst ergeben sich Gesamtkosten von ca. 5.000,- € brutto. Die Mittel stehen auf der Finanzstelle PN 0170 Sachkonto 523127 zur Verfügung.


Schnellübersicht über die finanziellen Auswirkungen der Vorlage Nr. 1616/2012 Beschluss des Finanzausschusses vom 01.02.2010 und Auflage der Kommunalaufsicht vom 26.07.2010

 

Ansprechpartner / Fachbereich / Telefon: Ansprechpartner / Fachbereich / Telefon: Andrea Pesch / 65 / 6536

 

Kurzbeschreibung der Maßnahme und Angaben, ob die Maßnahme durch die Rahmenvorgaben des Leitfadens des Innenministers zum Nothaushaltsrecht abgedeckt ist.

(Angaben zu § 82 GO NRW, Einordnung investiver Maßnahmen in Prioritätenliste etc.) 

 

Das Gebäude, an dem das Kunstwerk angebracht war, musste abgebrochen werden. Deshalb wurde es entfernt und eingelagert. Nachdem der Künstler es auf eigene Kosten restaurieren ließ, übernimmt die Stadt die Kosten für das Anbringen am neuen Standort.

 

 

A) Etatisiert unter Finanzstelle(n) / Produkt(e)/ Produktgruppe(n):

 (Etatisierung im laufenden Haushalt und mittelfristiger Finanzplanung)

 

Finanzstelle PN 0170 Sachkonto 523127

 

 

B) Finanzielle Auswirkungen im Jahr der Umsetzung:

(z. B. Personalkosten, Abschreibungen, Zinswirkungen, Sachkosten etc.)          

 

ca. 5.000,- € in 2012

 

 

C) Finanzielle Folgeauswirkungen ab dem Folgejahr der Umsetzung:            

(überschlägige Darstellung pro Jahr)                                              

 

keine

 

 

D) Besonderheiten (ggf. unter Hinweis auf die Begründung zur Vorlage):

(z. B.: Inanspruchnahme aus Rückstellungen, Refinanzierung über Gebühren, unsichere Zuschusssituation, Genehmigung der Aufsicht, Überschreitung der Haushaltsansätze, steuerliche Auswirkungen, Anlagen im Bau, Auswirkungen auf den Gesamtabschluss)

 

keine